Quarz-Wachsausschmelzverfahren

Das Quarz-Wachsausschmelzverfahren ist ein in Europa wenig bekanntes Guss-Verfahren, welches gegenüber dem Feinguss massive Kostenvorteile und gegenüber dem Sandguss entscheiden-de Toleranzvorteile bringt.

In diesem Verfahren wird anstelle von Keramik (wie beim Feinguss) ein Niedrig-Temperaturwachs sowie Quarz-Sand als Binder eingesetzt. Damit sind weniger genaue Toleranzen als beim Feinguss giessbar und die Oberflächen sind rauer. Das Verfahren ist aber qualitativ sowohl bezüglich Toleranzen als auch Oberflächen über dem Sandguss anzusiedeln.

Wir verwenden dieses Verfahren zum Giessen von Kohlenstoffstahl, Legierungsstahl, Rostfreiem Stahl sowie von Bundmetallen und Aluminium. Das Maximal-Gewicht für diese Teile beträgt ca. 200 kg.




Hebel, Rostfrei-Stahl 1.4301, ca. 1,2 kg


Aufnahme, C-Stahl, ca. 2,3 kg, roh gegos-
sen, ohne Bearbeitung


Abdeckung, C-Stahl, ca. 0.8 kg, roh gegos-
sen, ohne Bearbeitung


Träger, St 37-2, ca. 3,8 kg


Deckel, St 37-2, ca. 4,5 kg, roh gegossen,
ohne Bearbeitung


Aufnahme, C-Stahl, ca. 0,6 kg, roh gegos-
sen, ohne Bearbeitung

Träger-Platte, St. 52-3, ca. 1,1 kg, Löcher
gebohrt, sonst roh, sandgestrahlt


Sockel, St. 37-2, gegossen, sandgestrahlt,
mit Vorbearbeitung Innen

Zähne, Vergütungsstahl, ca. 1,2 kg, roh ge-
gossen, wärmebehandelt

 
   
In Stahl: allg. Baustahl, C-Stahl, Legierungsstahl, Vergütungsstähle
Rostfreit (Inox): Ferritische und austenitische Stähle, Wasser- und chemieresistente Stähle etc
Stückgewichte ab 2 g bis 30 kg, alternativ bis 200 kg
Bearbeitung und Oberflächenbehandlung möglich
Spezialitäten: Als Alternative zu bisher geschweissten Teilen, Wandstärken mindestens 3mm